Rekonstruktionsversuch eines germanischen Hiebschwertes

Die Rekonstruktion erfolgte nach einem Hiebschwert des 2.Jhds.n.Chr. aus dem Vimose in Dänemark. Das Replikat soll in Originaltechnik, also Damaststahl, entstehen. Da ich aber ein solches Schwert noch nicht hergestellt habe, startete ich zuerst einen Versuch in Federstahl, um verschiedene Arbeitsgänge zu testen. Es ist besser eine Federstahlklinge zu verlieren als eine Damastklinge. So ist die hier abgebildete Klinge nur als Schmiedetest zu verstehen!

Der Versuch:

Bild 1

Die grob vorgeschmiedete Klinge.

Bild 2

Die vorgeschmiedete Griffangel.

Bild 3

Die fertig punzierte Klinge.
Das Punzieren erfolgte wie in der Antike von Hand mit kleinen Meißeln, die ich vorher herstellen musste.

Bild 4

Bild 5

Der profilierte Griff, auf den noch die Griffplatten aus Holz gesetzt werden müssen.

Griff und Scheide
Das Hiebschwert (Moorfund) ist bis auf den Griff vollständig erhalten! Es ist davon auszugehen, dass der Griff aus Knochen oder Geweih war, da alle anderen verwendeten Materialien in einem gutem Zustand erhalten sind. Die Scheide ist aus Holz mit verzinnten Eisenzwingen.

Schwert und Scheide
Das fertige Schwert

Wird fortgesetzt !


Auch Rom wurde nicht an einem Tag abgebrannt.



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